Arbeitsgelegenheiten
Seit 2005 führt der Verein mit ständig steigendem Erfolg sogenannte Arbeitsgelegenheiten (volkstümlich: Ein-Euro-Jobs) für die Zielgruppe der schwer- und schwerstvermittelbaren Langzeitarbeitslosen mit zum teil exorbitant hohen Problemlagen durch (modulare Beschäftigungstherapie, Sucht- und Gewaltprävention, Stabilisierung von Lebenslagen, Vor- und Nachbetreuung strafffälliger Mitbürgerinnen und Mitbürger). Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die überaus konstruktive und erfolgsorientierte Zusammenarbeit mit der ARGE Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, aber auch mit der Stadtverwaltung Freital. Der Verein hat sich mit diesen Maßnahmen ein anerkanntes Alleinstellungsmerkmal erworben.
In modularen Einsatzfeldern wie Übungswerkstätten, Holzbe- und -verarbeitung, Malerarbeiten, Freiflächengestaltung (nur im Bereich des eigenen Objektes); Nähstube/Kostümfundus; Hauswirtschaft/Küche, PC-Arbeit/Bewerbungstraining usw. engagierten sich seitdem über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und es ist nicht vermessen, festzustellen, dass sie im Haus des Vereins einen festen Anlaufpunkt fanden, den sie oft über konkrete Fördermaßnahmen hinaus für den eigenen Beratungs- und Hilfebedarf in Anspruch nehmen. So war es geplant und so ist es auch gut. Insbesondere der Kostümfundus, organisiert durch Migrantinnen und Migranten, hat sich weit über den Stadtteil hinaus einen anerkannten Ruf erworben.
Diese Projekte unterlagen stets und konsequent dem Förderkonsens von 2005 der Bundesagentur für Arbeit Pirna, wonach Gemeinnützigkeit, Zusätzlichkeit und Wettbewerbsneutralität gewährleistet werden muss. Der Verein hat sich strikt an diese Vorgaben gehalten.